• Alessia Büchel

Halbzeit - kaum zu glauben

Nach 9 bereisten Ländern, an Board von 21 Flugzeugen und 8 unterzogenen Coronatests sind wir in der Halbzeit unserer Weltreise angelangt. Diese Gelegenheit wollen wir nun nutzen, um unsere Ausgaben der letzten 6 Monate offenzulegen. Transport: Obwohl wir ursprünglich wenig fliegen und möglichst viel über Land reisen wollten, haben wir eine Menge Flugkilometer zurückgelegt. Da Grenzüberschreitungen am Boden momentan praktisch nirgendwo erlaubt sind und es viel weniger Flüge gibt, mussten wir zum Teil schon recht komplizierte und lange Flüge auf uns nehmen um ins Nachbarsland zu gelangen. Die Transportkosten sind somit um einiges höher als wir es uns vorgestellt hatten. Transportkosten für 6 Monate pro Person: 4000 Fr. Vergleich: Ein Jahres GA bei der SBB kostet 3860 Fr.

Unterkünfte: Die Devise bei der Wahl unserer Unterkunft lautet: So günstig wie möglich, aber mit einem gewissen Komfort. So haben wir stets ein privates Zimmer und oft auch ein eigens Badezimmer (wenn es nicht gerade drei Mal mehr kostet). Übernachtungskosten sind "dank" Corona sehr niedrig und konnten uns so schon manch Schnäppchen ergattern. Das günstigste/teuerste Zimmer: Beide Zimmer hatten wir in Mexiko. In Mexiko City haben wir für 5.50 Fr. pro Person (sogar mit eigenem Badezimmer) gehaust, während sich die Kosten in Playa del Carmen auf 52 Fr. pro Person beliefen. Dazu muss man aber sagen, dass es sich hierbei um ein All-Inklusive 5 Sterne Hotel gehandelt hat. Das eigene Bett ist etwas der wenigen Sachen, die wir wirklich sehr vermissen. Insgesamt haben wir in 53 Betten geschlafen und keines war so wie Zuhause. Durchschnittliche Unterkunftskosten pro Nacht, pro Person: 13 Fr. Vergleich: Für unserer Wohnung in Liechtenstein haben wir 25 Fr. pro Tag, pro Person gezahlt

Verpflegung: Unsere Ernährung auf Reisen ist relativ einseitig und meistens sehr fett- und kohlenhydratreich. Da die leckeren, ungesunden Sachen wie frittierte Empanadas, Tacos ect. oft sehr günstigen an den Strassenständen zu erwerben sind, lohnt es sich oft nicht selbst einzukaufen und zu kochen. Doch sobald wir eine längere Zeit an einem Ort mit einer einigermassen gut ausgestatteten Küche sind, schwingt Michael gerne mal den Kochlöffel. Durchschnittliche Verpflegungskosten pro Tag, pro Person: 11 Fr. Vergleich: Das Mittagsmenü im Tang kostete etwa 20 Fr.

Ausflüge: Die Ausflüge/Touren nehmen, wie angenommen, den grössten Teil unseres Budgets in Anspruch. Mit Abstand am teuersten waren natürlich die Galapagos Inseln, die Safari in Tansania und das Gorilla Trecking in Ruanda. Doch auch kleinere Ausflüge summieren sich und so ist der untenstehende Betrag nicht wirklich eine Überraschung. Für den Bereich "Ausflüge" geben wir liebend gerne Geld aus und bereuen (fast) keines der Erlebnisse. Ausflugskosten für 6 Monate pro Person: 5000 Fr. Hierfür fällt mir jetzt gerade kein passender Vergleich ein.


Sonstiges Coronatests: 350 Fr. pro Person VISA, Dokumente für Einreise: 250 Fr. pro Person Kleidung, Sonnencreme, Michaels Souvenirs ect.: 300 Fr. pro Person Versicherungen: 3600 Fr. pro Person (verdammt teuer, ich weiss) Wir haben unser Budget schon vor der Reise von 30'000 auf 35'000 pro Person erhöht, als uns klar wurde, dass wir sehr wahrscheinlich nicht nach Asien reisen können. Da wir (voraussichtlich) die teuersten Ausflüge hinter uns haben, sind wir guter Dinge, dass wir unser Budget nicht überziehen müssen. Tut mir Leid Mama, wir kommen nicht früher nach Hause.



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