• Alessia Büchel

Genug ist genug!

Aktualisiert: 2. Apr. 2021

Wir haben es einfach satt! Ständig diese Hitze, frittiertes Essen und diese nervigen Moskitostiche am ganzen Körper. Wir haben uns lange überlegt, was wir dagegen unternehmen könnten, denn bis zum Sommer diese Qualen durchzumachen, kam für uns nicht in Frage. Nach einigen Recherchen im Internet stiessen wir auf die LirPA-Foundation, welche in Ushuaia, ganz im Süden von Argentinien in Patagonien seit Juli 2019 ein herzerwärmendes Projekt am laufen hat. Im Parque National Alberto de Agostini werden verwaiste Magellan-Pinguine, aber auch Seehunde in einer Art "Waisenhaus" untergebracht. Da Fähigkeiten wie schwimmen und jagen bei diesen Tieren nicht angeboren sind, sondern erlernt werden müssen, ist es die Aufgabe von freiwilligen Helfern, die Elternrolle zu übernehmen und die Tiere dabei zu unterstützen. Es wurden extra kleinere Lernschwimmerpools erbaut, in welchem die Pinguine Schritt für Schritt fürs Leben in der Wildnis vorbereitet werden. Da ich das Schwimmbrevet habe und Michael ein Tauchschein, sah man uns für qualifiziert genug, um uns an diesem Projekt teilnehmen zu lassen. Gegen Kost und Logis werden wir nun schon in wenigen Tagen unsere Rucksäcke packen und uns 8 Wochen lang ins kalte Patagonien wagen. Wir sind gespannt was uns dort alles erwarten wird und wer weiss, vielleicht bleiben wir ja sogar noch länger.

Anmerkungen: Für dieses Projekt werden stetig neue Pinguinschwimmwesten gebraucht. Falls ihr uns finanziell unterstützen wollt, leiten wir euch gerne per Privatnachricht unsere Kontonummer weiter. Das Geld kommt auf jeden Fall am richtigen Ort an.


Achtung Nachtrag:

Als ob mir die Hitze jemals zu viel werden würde!?! Bei Beachtung des Datums der Veröffentlichung ging hoffentlich dem Einem oder Anderen ein Lichtlein auf, wieso ich so ein Schmarren erzähle. So viel ich weiss, kann jeder Pinguin, egal ob verwaist oder nicht, besser Schwimmen als ein Mensch. Zudem bezweifle ich, dass Pinguinschwimmwesten eine Marktlücke füllen würden.

Aber dass ich mit so einem Schwachsinn meine Mama reinlegen konnte, freut mich natürlich ungemein!

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