• Alessia Büchel

Saona - was für eine Trauminsel

Aktualisiert: 22. Mai 2021

Schon vor drei Jahren hatte uns die Insel Saona in ihren Bann gezogen und so wollten wir unbedigt nochmals dorthin. Gemeinsam mit Sarina und Andreas ging es früh morgens zuerst einmal los nach Altos de Chavon, ein kleines in steingebautes Dorf über dem Chavon-Fluss. Immer wieder treten dort im Amphitheater bekannte Künstler auf und auch die charmanten Restaurants und engen Gasssen laden zum verweilen ein. Anschliessend fuhr man uns an den Hafen, wo wir endlich an Board des Katamarans klettern konnten. Da Michael und ich beim letzten Mal nicht die gleiche aber ähnliche Tour gebucht hatten, erschraken wir schon sehr, als man das Boot mit gut 80 Menschen füllte.






Auch beim "Natural Pool" angekommen verschlug es uns fast die Sprache. Auf Grund der vielen Boote und Menschen war das Wasser milchig und nicht glasklar wie damals. Natürlich waren die Palmen, der schöne Sandstrand und das blaue Wasser eine Augenweide, aber wenn mans halt anderst in Erinnerung hat, ist man schon ein wenig geschockt. Von den riesigen Seesternen, welche man normalerweise schon vom Boot aus sehen konnte, war keine Spur. Glücklicherweise verliessen dann einige der Schiffe den paradiesischen Fleck, sodass wir das Ganze auch noch ohne dieser "naturzerstörenden" Lebewesen sahen.

Vorher:


Nachher:


Da der Katamaran nicht bis zum Strand fahren durfte, holte uns ein Motorboot ab. Um Geld zu sparen, nahmen sie nicht drei sondern nur zwei dieser kleinen Boote, um die 80 Passagiere auf die Insel zu bringen. Logischerweise mussten diese dann über ihre Kapazität gefüllt werden und das in Mitte einer Pandemie. Alkohol hingegen wurde auf dem ganzen Ausflug nicht ausgeschenkt, da dies auf Grund von Corona nicht zu verantworten wäre. Natürlich konnte ich mir es nicht verkneifen, unserem Guide meine Meinung zum Ganzen zu sagen. Nichtsdestotrotz wollten wir uns die Laune nicht verderben lassen und machten uns am Strand auf die Suche nach einem einsamen Plätzchen, wo Michael mit seiner Drohne fliegen konnte. Saona ist zwar schon lange kein "hidden gem" mehr, doch trotzdem traumhaft und sehenswert. Obwohl natürlich Michales und Sarinas Opa davon überzeugt ist, dass er die schönsten Palmen der Welt hat, behaupte ich, dass die Palmen auf Saona mit seinen schon konkurrieren können.


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