• Alessia Büchel

Lost Waterfalls in Boquete

Von Bocas del Toro reisten wir mit Wassertaxi und Bus weiter nach Boquete, wo wir drei Tage verbrachten. Da Boquete im Hochland von Panama liegt, mussten wir Flip Flops und Badehose gegen Trekking Schuhe und Regenjacke tauschen, was zur Abwechslung gar nicht so schlimm war.

Obwohl vieles nicht wirklich nach Plan läuft, kann man sich hier auf Eines verlassen: Das Wetter! Pünktlich um 14:00 fängt es in Boquete an zu regnen und mit regnen meine ich wirklich in Strömen. Deshalb ging es früh morgens mit dem Bus weiter in den Dschungel zum Startpunkt des "Lost Waterfalls"-Wanderweges. Laut der selbst gezeichneten Karte, welche wir beim "Kassenhäuschen" bekamen, würde das Bewandern der drei Wasserfälle 30 Minuten in Anspruch nehmen. Obwohl unsere körperlichen Aktivitäten die letzten beiden Wochen die eines Faultier geglichen haben, hätten wir uns schon eine etwas grössere Wanderung zugetraut. Naja was soll ich sagen, schlussendlich waren wir drei Stunden unterwegs, natürlich inklusive Fotos und kleinen Pausen. Die Wanderung selber war ein Traum und könnte schöner nicht sein. Es gab zwischendurch recht steile Stellen, an denen man an einem Seil hochklettern musste und auch der rutschige Untergrund machte das Gehen sehr abenteuerlich. Die Wasserfälle waren zwar nicht wirklich riesig, dennoch wunderschön zum Anschauen. Nur anschauen war mir dann aber doch zu wenig, deshalb liess ich mir es nicht nehmen, noch einen Sprung ins klare Wasser zu machen. Auf Grund der eher kühlen Temperaturen (22 Grad) haben wir gar nicht daran gedacht, Badesachen einzupacken. Doch da wir sowieso wieder einmal die einzigen Menschen weit und breit waren, musste ich mich nicht vor einer Anklage wegen Exhibitionismus fürchten.



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