• Alessia Büchel

Bocas del Toro

Bocas del Toro, eine Provinz im Nordwesten von Panama an der Grenze zu Costa Rica: Das war unsere nächste Destination. Früh morgens ging es zum Albrook Busterminal in Panama City. Da die beiden ersten Busse bereits voll waren, blieb uns nichts anderes übrig als bis halb 10 zu warten. Mit einer zusätzlichen Verspätung von einer halben Stunde, begann dann die 11 stündige Busfahrt nach Almirante, einem kleinen Ort an der Karibikküste.


Von dort aus sollte es dann eigentlich am gleichen Tag noch auf die Hauptinsel Colon gehen, wo wir bereits ein Hostel für eine Nacht gebucht hatten. Doch auf Grund der beiden verpassten Busse hatten wir bereits am Busterminal die Befürchtung, dass wir es nicht mehr auf das letzte Boot schaffen werden.

Diese Befürchtung bewahrheitete sich, als wir kurz vor 21 Uhr in Almirante ankamen. Vollbeladen mit unserem Gepäck machten wir uns auf die Suche nach einer Unterkunft. Wir gingen eigentlich schon davon aus, dass wir irgendwo auf der Strasse schlafen müssen, denn bis auf ein paar Laternen war ziemlich alles dunkel. Nach 20 Minutern herumirren konnten wir unser Glück kaum fassen, als wir vor einem Gebäude standen, auf welchem man doch tatsächlich das Wort Hotel lesen konnte. Das Lachen verging uns aber schnell, als uns der Gemüseverkäufer auf der anderen Strassenseite uns darauf aufmerksam machte, dass sich die Besitzer in Quarantäne befinden und das Hotel geschlossen sei. Es gäbe aber in der Nähe noch ein Hostel, das eventuell wieder offen haben könnte. Wir machten uns also auf die Suche und waren überglücklich, als uns eine verschlafene Frau nach 5 Minuten Türhämmern endlich hereinliess. Obwohl das Zimmer ziemlich schäbig war und die Dusche alles andere als anmächelig, konnten wir es kaum erwarten unter den Wasserstrahl zu stehen und uns ins Bett fallen zu lassen.




Am nächsten Morgen ging es dann zum Wassertaxistand, wo man uns mit offenen Armen empfing. Man sagte uns dort, dass wir die ersten Touristen seit 8 Monaten wären. Nach einer 30 minütigen Bootsfahrt erreichten wir die Hauptinsel auf der wir zuerst einmal einen Grosseinkauf machten. Denn für die nächsten Tage haben wir uns ein abgelegenes Häuschen auf einer Insel gemietet.

Will und Wendi, zwei amerikanische Pensionisten holten uns am Dock mit einem Motorboot ab und brachten uns auf das Inselparadies im karibischen Meer. Dass wir hier sicher länger bleiben als die gebuchten 5 Tage, war eigentlich schon beim Anblick der Umgebung klar.



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